Hier stehen die Unternehmen im Mittelpunkt, die unsere Region prägen. Heimische Betriebe zeigen, was sie können, welche Produkte sie anbieten und mit welchen Dienstleistungen sie für ihre Kundinnen und Kunden da sind. Eine Einladung, die Vielfalt und Qualität direkt vor der eigenen Haustür zu entdecken.
Rodenbergs Hofladen

Ein breit gefächertes Angebot an Fleisch- und Wurstwaren von seinen hofeigenen Schweinen bietet der Völksener Landwirt und Direktvermarkter Karsten Rodenberg an. Für seine tiergerechte und umweltschonende Tierhaltung arbeitet er nach den strengen Richtlinien von Neuland. Die Ställe seiner rund 30 Schweine hat er mit sogenannten Rüsseltüren ausgestattet, die die Tiere nach Lust und Laune selbstständig von innen öffnen können, um in die strohbedeckten Außenanlagen zu gelangen. An heißen Tagen kühlt ein Sprühnebel die Tiere. „Gefüttert werden die Schweine mit Futtermitteln aus eigenem Anbau“, berichtet Karsten Rodenberg. Das Angebot an frischen Fleischspezialitäten reicht von Nackensteaks bis zu Schnitzeln und Gulasch. Erhältlich sind die Produkte im Hofladen, aber auch der große und moderne SB-Automat ist stets gut gefüllt. Auch viele andere regionale Produkte finden die Kunden in den Regalen. „Regionale Produktion bedeutet auch kurze Transportwege“, sagt der Landwirt.
Eldagser Hoflieferant

Mehr als einhundert Kürbissorten wachsen auf den Flächen von Landwirtin Maren Jänsch rund um Eldagsen. Am 6. September startet die Kürbissaison auf dem Familienbetrieb. Dann erwartet die Besucher neben der großen Kürbispyramide auch ein Bauernmarkt mit regionalen Angeboten. Beim Kürbis-Tasting können die Früchte in verschiedenen Variationen probiert werden. „Bei uns gibt es Kürbis direkt vom Hof – frisch zum Kochen und Dekorieren oder bereits verarbeitet“, berichtet Maren Jänsch. Im Hofladen reicht das Sortiment vom Fruchtaufstrich über Suppen bis hin zu Nudeln. Neu in diesem Jahr sind die selbst angebauten Sojabohnen, auch Edamame genannt. „Sie sind tolle Proteinlieferanten und lassen sich wie Gemüse zubereiten“, erklärt die Landwirtin. Auch im Hofladen gibt es in dieser Saison regelmäßig neue Schwerpunkte. Jede Woche steht unter einem eigenen Motto – von der Gesundheitswoche bis zur Familienwoche. Das traditionelle Kürbisfest findet am 3. und 4. Oktober statt und bildet einen weiteren Höhepunkt.
Eschenhof: Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Erzeugnisse nach den Richtlinien von Bioland: Dafür steht Landwirt Eike Bartels. Auf den Flächen des Eschenhofs in Springe baut er nicht nur heimisches Feldgemüse vom Salat über Kohlrabi bis zu verschiedenen Kohlsorten an; auch das Getreide für die eigenen Tiere wird auf den heimischen Flächen produziert. „Das bedeutet natürlich sehr kurze Wege von der Produktion bis zur Nutzung und Vermarktung“, so Eike Bartels. Auf dem Hof sorgen rund 900 Hühner für die frischen Eier. Zudem werden dort schottische Hochlandrinder gehalten und vermarktet. Neben der Bewirtschaftung der Ackerflächen und der Tierhaltung beschickt Eike Bartels auch den samstäglichen Bauernmarkt in Gehrden. Der Landwirt, dessen Eltern Marit und Friedrich den Betrieb vor 40 Jahren auf den biologischen Anbau nach Bioland-Richtlinien umgestellt haben, versorgt zudem den Hofladen auf dem Eschenhof mit frischem Feldgemüse. Der Hofladen ist ein Herzstück des Hofes und gehört Eike Bartels und Familie Lehmgrübner.
Eschenhof: Tierpädagogik

Der Bauernhof als Lernort: Dieses Angebot hat die Bauernhofpädagogin Katrin Bartels auf dem Eschenhof in Springe aufgebaut. Vom Krippenkind bis zum Jugendlichen – ihnen vermittelt sie altersentsprechend, wie und wo Lebensmittel produziert werden. Für die unterschiedlichen Altersstufen bietet sie verschiedene Programme an. „Bei uns wohnen schottische Hochlandrinder, Hühner und Schafe“, berichtet Bartels, die Erziehungs- und Bildungswissenschaft studiert und sich über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen zur Bauernhofpädagogin fortgebildet hat. Die Kinder lernen nicht nur die Tiere kennen; sie dürfen auch selbst Getreide mahlen und dreschen. Das bringe auch eine neue Wertschätzung von Lebensmitteln mit sich, ist Bartels überzeugt. Auf dem Eschenhof produzierte Lebensmittel sind zertifiziert nach Bioland-Richtlinien. Die Kinder und Jugendlichen lernen also auch etwas über biologische Landwirtschaft. Das Angebot werde von Schulen gut angenommen. Anfragen nimmt sie gerne entgegen per Mail an: katrin@biobauerbartels.de.
Eschenhof: Hofladen

Seit 20 Jahren leben Katharina und Moos Lehmgrübner mit ihrer Familie auf dem Eschenhof. Mit viel Herzblut haben sie hier ihre eigene Biolandgärtnerei aufgebaut und sich der Erzeugung und Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel verschrieben. Je nach Saison ergänzen Gemüse und Kräuter aus der eigenen Biolandgärtnerei das Angebot im Hofladen. Im Sommer wachsen dort unter anderem Tomaten, Paprika, Gurken und Auberginen, im Frühjahr und Winter Salate, Kräuter und Schnittsalate. Gemeinsam mit Eike Bartels betreiben Katharina und Moos Lehmgrübner den gewerblichen Bereich des Eschenhofs mit Hofladen, Backstube und Wochenmarkt. Der Schwerpunkt von Katharina und Moos Lehmgrübner liegt auf der Weiterentwicklung des Hofladens und ihrer eigenen Biolandgärtnerei. Für Katharina, Moos und ihre Kinder ist der Eschenhof weit mehr als ein Arbeitsplatz – er ist ihr Zuhause. Gemeinsam entwickeln sie den Hofladen und die Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel stetig weiter und setzen dabei auf Regionalität, Qualität und persönliche Beratung.
