Rechtzeitig auf professionelle Hilfe setzen

Psychische Erkrankungen können jeden treffen

In der modernen Lebens- und Arbeitswelt wird es immer schwieriger, die richtige Balance zwischen den Anforderungen des Alltags und dem eigenen Wohlbefinden zu finden. Zu viel wird schnell zu viel. Wer die Warnsignale von Körper, Geist und Seele dauerhaft ignoriert, gerät rasch in einen Strudel aus Problemen und Krisen, die sehr belastend sein können und die seelische Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen können. Im schlimmsten Fall sind psychische Erkrankungen wie Depressionen, Panikstörungen oder Angsterkrankungen die Folge.

Auch heute holen sich Menschen in einer solchen seelischen Krise oft viel zu spät Hilfe – aus Unwissenheit, aus Angst oder aus falsch verstandenem Ehrgeiz, es alleine schaffen zu müssen. Dabei können psychische Erkrankungen jeden treffen, entsprechend hoch sollte der Stellenwert von psychischer Gesundheit und seelischem Wohlbefinden angesetzt werden. „Seelische Erkrankungen sind oft im weitesten Sinne eine Erschöpfung der Seele. Da ist zu viel Schmerz, zu viel Angst, zu viel Druck, zu viel emotionale Kälte – das macht die Psyche eines Menschen nur begrenzt mit. Dieses ‚Zuviel‘ muss wieder in Balance gebracht werden“, erklärt etwa Dr. med. Christian Utler, Arzt, Psychotherapeut und Geschäftsführer von Valeara.

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Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie sind eng miteinander verbunden, um eine ganzheitliche, fundierte und schnelle Behandlung anbieten zu können. „Menschen erkranken in unterschiedlichster Weise und aus unterschiedlichen Gründen psychisch. Wir begleiten etwa 2000 Patienten dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen“, so Christian Utler. Der Arzt und Psychotherapeut erlebt täglich, wie Unwissenheit, Angst und Stigmatisierung seelisch erkrankte Menschen daran hindern, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. [ ] djd