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Gesundheit, Qualität, Genuss

Rückbesinnung auf Gutes aus der Region

Bio betrachten viele Menschen als wichtigen Teil ihres Lebensstils, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Foto: djd

15.01.2022

Die Zeiten, in denen Bio nur belächelt wurde, sind vorbei. Bioprodukte werden längst nicht mehr nur in Reformhäusern und Naturkostläden verkauft, sondern gehören mittlerweile in jedes Supermarktsortiment. Denn die Deutschen sind bereit, immer mehr Geld für Ökoqualität springen zu lassen.Das Gute und Schöne vor der Haustür hat in der Region gerade seit den Corona-Beschränkungen mehr und mehr an Wert gewonnen. Regionale Produkte und Herstellung sind im Trend. Bio betrachten viele Menschen als wichtigen Teil ihres Lebensstils, um dem Körper etwas Gutes zu tun. So ist der Biolifestyle-Trend auch Ausdruck eines neuartigen Qualitätsbewusstseins, dessen Grundpfeiler Gesundheit und Qualität, aber auch Genuss sind.

Egal ob es um Biofleisch, ungespritztes Obst und Gemüse oder Bio-Eier geht – die Nachfrage steigt. Die Reformhäuser und Bioläden der Region sowie BioBauern führen Produkte, die in der sogenannten ökologischen oder auch biologischen Landwirtschaft angebaut oder gezüchtet werden. Dabei kann es sich sowohl um Gemüse oder Obst, als auch um Fleisch handeln. Auch Zutaten zu Kosmetikartikeln oder Putzmitteln können aus dem ökologischen Landbau kommen, weshalb auch diese Produkte häufig das Prädikat „Bio“ tragen.

Die Philosophie der Bioprodukte besagt, dass sie möglichst im Einklang mit der Natur, unter Einhaltung des Naturschutzes und orientiert an den ursprünglichen Werten der Landwirtschaft angebaut oder zubereitet werden. So wird weitgehend nicht nur das ökologische Gleichgewicht gewahrt, sondern zum Beispiel in der Tierhaltung auch wieder mehr Wert auf eine artgerechte Haltung gelegt. Der Konsument wird mit weniger bis gar keinen chemischen Schadstoffen belastet, denen er beim Konsum von nicht biologischen Produkten unter Umständen ausgesetzt ist. Der Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel, von Gentechnik oder Wachstumshormonen zum Beispiel sind bei der Entstehung von Bioprodukten komplett tabu.

Alles also gute Gründe, dem Bioladen oder Reformhaus um die Ecke mal wieder einen Besuch abzustatten. Fast jeder Zehnte achtet bei jedem Einkauf auf Bio-Lebensmittel, bei jedem Dritten landet etwa einmal wöchentlich ein Bioprodukt im Einkaufswagen. In der Studie, die das feststellte, zeigten sich jedoch auch weitere Kriterien bei der Auswahl. So kaufen die meisten Kunden am liebsten Produkte aus der Region und lassen solche, die aus dem Ausland importiert wurden, eher links liegen.

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