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Sicher und effizient laden

Darauf kommt’s immer mehr an


19.03.2022

Die Nachfrage nach klimaneutralen Fortbewegungsmitteln ist groß – E-Bike, E-Scooter und E-Autos stehen hoch im Kurs. Doch eines ist auch klar: E-Fahrzeuge brauchen eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Viele Menschen werden sich erst dann ein Elektrofahrzeug anschaffen, wenn sie dies bequem, schnell und zuverlässig in ihrer Nähe oder zuhause aufladen können.Neben einem Ausbau der öffentlichen Ladepunkte kommt dem Ausbau der Ladestationen im privaten Bereich und am Arbeitsplatz fast noch eine wichtigere Rolle zu. Hier ist es für Nutzerinnen und Nutzer am komfortabelsten, das E-Fahrzeug aufzuladen, denn hier halten sie sich die längste Zeit auf. „Wer sich ein E-Auto anschaffen möchte, tut gut daran, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie das Laden im eigenen Heim sicher und effizient funktioniert“, stellt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke fest. Für die Planung und Realisierung einer Ladeinfrastruktur im Eigenheim wenden sich Interessierte am besten an einen E-Mobilitätsfachbetrieb aus der Elektro-Innung.

Auch wer noch kein E-Fahrzeug besitzt, sollte besonders dann, wenn ein Neubau oder umfassende Renovierungsmaßnahmen anstehen – voraus schauend auch an eine zukünftige Ladeinfrastruktur denken. „Die Mehrkosten für vorbereitende Maßnahmen wie entsprechende Leerrohre oder einen zusätzlichen Zählerplatz sind verhältnismäßig gering und erlauben zu einem späteren Zeitpunkt die unkomplizierte Installation einer Ladestation“, erklärt Andreas Habermehl. Ein weiterer Aspekt ist beim Betrieb eines E-Autos eine Überlegung wert: Wollen E-Auto-Besitzer komplett emissionsfrei fahren, müssen sie das Auto mit regenerativem und schadstofffrei produziertem Strom laden. Eine klimaneutrale und kosteneffiziente Option ist Solarstrom. So lässt sich das Elektrofahrzeug direkt an der Quelle mit erneuerbarer Energie aufladen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, denn der erzeugte Strom kann zusätzlich im Haus genutzt oder in einem Heimspeicher zwischengespeichert werden.

Je nachdem, ob es sich um ein E-Bike oder ein E-Auto handelt, gibt es beim Aufladen erhebliche Unterschiede. Für das Laden eines Elektro-Autos ist beispielsweise eine normale Steckdose völlig ungeeignet. In Frage kommen sollten hier nur spezielle Ladestationen, sogenannte Wall-Boxen. Für die Integration der Ladeeinrichtung sollte zunächst ein Innungsfachbetrieb die vorhandene elektrische Anlage mit dem E-Check E-Mobilität überprüfen und gegebenenfalls modernisieren.

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