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Smart Home auf dem Prüfstand

E-Check IT gewährleistet Kompatibilität und Datensicherheit

Expertinnen und Experten der Innungsfachbetriebe beraten zu allen Fragen rund um eine moderne und zukunftssichere Elektroinstallation. FOTO: ADOBE STOCKPHOTO

26.11.2022

Ob Neubau oder modernisierter Altbau - an Wohnhäuser werden heute hohe Ansprüche gestellt. Sie sollen wirtschaftlich, nachhaltig, energieeffizient und komfortabel sein. Vor diesem Hintergrund etabliert sich ein stetig wachsender Markt für technikunterstütztes Wohnen. Einzelne Geräte und komplett vernetzte Haustechnik mit dazu gehörenden Dienstleistungen werden in diesen Bereichen angeboten. Diese technischen Lösungen sollen sicher zusammenspielen und dabei intuitiv bedienbar bleiben.

Laut Herstellern werden durch Smart-Home-Produkte der Energieverbrauch gesenkt, das Gebäude sicherer und der Komfort gesteigert. Dadurch bietet ein solches Haus für Menschen jeden Alters mehr Wohnqualität. Damit aber diese Technik, speziell die Sensoren und Aktoren im Wohngebäude tatsächlich den Alltag komfortabler gestalten, braucht es zuverlässige Verbindungs- und Kommunikationswege.

„Wer vor der Überlegung steht, das Wohnhaus zu automatisieren, hat zuerst die Funktionen im Blick, sollte sich bei der Umsetzung aber auch Gedanken zur Vernetzung und Auswahl kompatibler Lösungen machen - egal, ob es um die Steuerung smarter Anwendungen per Funk oder eine komplette Gebäudeautomation geht", so Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke [ZVEH): ,,Eine optimale Anlaufstelle ist das E-Handwerk, das zuverlässig und kompetent zu diesen Fragen berät." Die Innungsfachbetriebe des E-Handwerks bieten mit dem E-Check IT die Überprüfung der Systemkompatibilität und der Datensicherheit an. Das ist besonders wichtig, wenn viele Endgeräte zum Einsatz kommen, denn nur so kann man sicherstellen, dass alle Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und die Übertragungswege zuverlässig funktionieren. Der E-Check IT stellt sicher, dass alle Komponenten im Zusammenspiel einwandfrei funktionieren und die Übertragungswege keine Sicherheitslücken aufweisen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit der Daten, was viele Verbraucher verunsichert. Fragen wie „Wo speichert das Smart-Home-System meine Daten?" und ,,Gibt es eine Verschlüsselung?" spielen bei der Nutzung eine wichtige Rolle. Ein wesentliches Element ist unter anderem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie sie bereits von vielen Smart-Home-Anbietern angeboten wird. Hier haben Anwender Gewissheit, dass Daten auf dem gesamten Übertragungsweg verschlüsselt sind. Die Ver- und Entschlüsselung findet direkt am Start- und Endpunkt statt und nicht erst auf einem Server. Bewohner sollten zudem das Smart-Home-System vor potenziellen Angriffen absichern. „Nach Möglichkeit sollten alle Geräte und Kommunikationswege so ausgelegt werden, dass Unbefugte keinen Zugriff haben“, rät Andreas Habermehl vom ZVEH.

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