Hohe Wärmeverluste im Winter, überhitzte Räume im Sommer: Dieses Phänomen kennen viele Besitzerinnen und Besitzer einer älteren Immobilie. Oft liegt die Ursache bei Fenstern, die zu einer Zeit eingebaut wurden, als Energieeffizienz noch eine geringe Rolle spielte.
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Eine aktuelle Studie des Verbands Fenster und Fassade (VFF) und des Bundesverbands Flachglas (BF) bestätigt, dass rund 200 Millionen Fenstereinheiten in deutschen Wohngebäuden als sanierungsbedürftig gelten. Ein Austausch kann deshalb spürbare Effekte haben. Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung reduzieren den Wärmeverlust, sparen Heizenergie und senken die Raumtemperaturen in der warmen Jahreszeit um bis zu sieben Grad.
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Automatischen Sonnen- und Sichtschutz gleich mit einplanen
Wenn ein Fensteraustausch beschlossen ist, lohnt es sich, die anstehende Modernisierung ganzheitlich zu betrachten. Denn mit relativ geringem Mehraufwand lassen sich zusätzliche Komfort- und Energiesparfunktionen mit einplanen. Besonders sinnvoll ist die Integration von automatisierten Sonnenschutzsystemen. Außenliegende Rollläden und Jalousien schützen in der heißen Jahreszeit zuverlässig vor Überhitzung. Sie halten die energiereichen Sonnenstrahlen draußen und bieten einen präzisen Blend- und Sichtschutz. Manuell betriebene Systeme sind nicht mehr zeitgemäß, heute übernehmen Funkantriebe das Öffnen und Schließen. Diese benötigen Strom – eine Verkabelung ist jedoch gerade in Altbauten mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Hersteller wie zum Beispiel Somfy bieten auch Lösungen an, die ganz ohne Anschluss an das Stromnetz auskommen.
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Funk und Solar: Installation ohne zusätzliche Verkabelung
Bei Systemen mit integrierter Solarversorgung liefert ein kleines Solarmodul am Rollladenkasten die Energie für den Antrieb und speichert sie in einem Akku. Eine separate Stromleitung oder zusätzliche Abstimmung mit einem Elektriker ist nicht nötig. Das erleichtert den Einbau ganz ohne Schmutz und Staub erheblich. Zusätzlich lassen sich Sonnenschutzanwendungen flexibel erweitern und bei Bedarf in umfangreichere Smarthome-Systeme einbinden, etwa mit intelligenten Sensoren, die auf Sonne und Schatten reagieren. Eine automatisierte Steuerung kann nicht nur den Komfort verbessern, sie ermöglicht auch zusätzliche Einspareffekte, da der Sonnenschutz ganzjährig optimal gesteuert wird.
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