Eltern legen die Basis für gesunde Kinderzähne – am besten ab dem ersten Zahn. Die folgenden Tipps helfen, gemeinsam mit den Kindern eine gute Zahnpflege zu etablieren:
- Zahnputzstart früh: Sobald der erste Zahn durchbricht, morgens und abends mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta putzen.
- Dosierung: Im Alter von 0–2 Jahren eine reiskorngroße Menge Zahnpasta, im Alter von 2–6 Jahren eine erbsengroße Menge. Ab Grundschulalter kann bei Empfehlung auch eine größere Menge bzw. höherer Fluoridgehalt gewählt werden.
- Eltern mitschaffen: Bis ins Grundschulalter hinein putzen Eltern nach bzw. gemeinsam mit den Kindern, da die motorischen Fähigkeiten noch nicht ausreichend ausgeprägt sind.
- Keine Nachspülung: Nach dem Putzen nicht mit Wasser nachspülen lassen – dadurch bleibt der Fluoridschutz auf dem Zahn möglichst lange wirksam.
- Regelmäßige Zahnarztbesuche: Frühestmöglich (idealerweise noch im ersten Lebensjahr) eine zahnärztliche Kontrolle vereinbaren; später halbjährliche Vorsorge Termine vereinbaren.
- Ernährung im Blick: Wasser als Hauptgetränk, süßhaltige Getränke nur zu festen Anlässen, keinesfalls in der Nuckelflasche oder zum Einschlafen. Zwischen den Mahlzeiten ausreichend zuckerfreie Pausen einlegen.
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- Richtige Putztechnik: Eine weiche, kleine Kinderzahnbürste nutzen und systematisch vorgehen – Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen („Kau Außen Innen“). Zwei Minuten sanft putzen, keine übertriebene Kraft.
- Hilfsmittel und Motivation: Timer, Musik, Sanduhr oder gemeinsames Putzen mit den Eltern können helfen, das Ritual attraktiv zu machen; Lob und positive Rückmeldungen verstärken das Verhalten.
- Kontrollzeitpunktabend: Der Abendputz vor dem Schlafengehen hat höchste Priorität – danach keine zuckerhaltigen Getränke oder Snacks mehr geben.
- Förderprogramme nutzen: Früherkennungsuntersuchungen und Bonusprogramme der Krankenkassen wahrnehmen – regelmäßige Stempel und Kontrollen zahlen sich langfristig aus.




