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„Mit voller Kraft für die Mandanten einsetzen“

Frist für Steuererklärung verlängert

Steuerberater sind stets im Einsatz für ihre Mandaten. FOTO: TIM RECKMANN / PIXELIO.DE

12.03.2021

Steuerberaterinnen und Steuerberater sind seit Beginn der Coronakrise rund um die Uhr für ihre Mandanten im Einsatz. Egal, ob es um eine Beratung zu Kurzarbeitergeld, KfW-Krediten, befristeter Umsatzsteuersenkung, Überbrückungshilfe I und II oder November- und Dezemberhilfe geht: Zu all diesen Themen suchen Mandanten den Rat und die Unterstützung ihres Steuerberaters. Gleichzeitig sind in den Büros auch die Routinetätigkeiten wie Lohn- und Finanzbuchhaltung zu erledigen – und die Abgabe der Steuererklärung 2019.

Mit Blick auf die Coronakrise hat der Bund die Frist für die Abgabe der Steuererklärung 2019 bis 31. August 2021 verlängert. Darauf weisen Bundessteuerberaterkammer und Deutscher Steuerberaterverband hin. Einen entsprechenden Beschluss der Großen Koalition hat kürzlich der Bundesrat bestätigt.

Ganz zur Freunde von Prof. Dr. Hartmut Schwab, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, der sowohl die Mandanten als auch die Steuerberater selbst im Blick hat: „Die dringend benötigte Entlastung stärkt unserem Berufsstand den Rücken. Denn wir Steuerberater*innen halten seit Monaten das Schiff auf Kurs und helfen unter anderem mit der Beantragung der Corona-Hilfen maßgeblich dabei, die Wirtschaft über Wasser zu halten. Und das unter enormem Zeitdruck. Nun löst sich die angespannte Lage etwas und Steuerberater*innen können sich mit voller Kraft für ihre Mandant*innen und deren wirtschaftliches Überleben einsetzen, ohne kostspielige Verspätungszuschläge zu riskieren“, heißt es in einer Mitteilung.

Allerdings berge die neu gewonnene Zeit auch Tücken. Daher bittet Schwab: „Ich appelliere an alle, trotz Fristverlängerung die Steuererklärungen 2019 zeitnah abzugeben und nicht weiter aufzuschieben als unbedingt notwendig. Sonst laufen wir Gefahr, die darauffolgenden Steuererklärungen für 2020 wie eine große Bugwelle vor uns herzuschieben.“

Harald Elster, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands, betont: Steuerberater seien „ein unverzichtbarer Baustein für die Stabilität der von der Krise gebeutelten Wirtschaft“. Durch die Fristverlängerungen könnten diese sich „weiter mit voller Kraft für ihre Mandanten und deren wirtschaftliches Überleben einsetzen, ohne kostspielige Verspätungszuschläge zu riskieren“.

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