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Entspannt auf „große Fahrt" gehen


07.07.2022

Schlecht gesicherte Ladung kann bei einem plötzlichen Bremsmanöver zum Geschoss werden - und Passagiere verletzen. Paragraf 22 der Straßenverkehrsordnung schreibt daher vor: "Die Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können."

Einige Tipps zum sicheren Beladen vor der Urlaubsfahrt:

1. Nicht überladen - die zulässige Gesamtmasse steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld F.1. Die erlaubte Zuladung lässt sich dann einfach ermitteln, in dem davon die „Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs" (Feld G) - also das Leergewichtabgezogen wird. Der Fahrer ist dabei bereits mit pauschal 75 Kilogramm berücksichtigt - nicht aber das Gewicht der übrigen Passagiere. Bei Fahrten mit Dachträger die zulässige Dachlast beachten.

2. Das schwerste Gepäck direkt hinter der Rücksitzbank platzieren, sodass bei Bremsmanövern nicht ins Rutschen geraten kann. Schweres Ladegut außerdem möglichst weit unten im Kofferraum unterbringen, damit der Schwerpunkt tief liegt. Damit nichts verrutschen kann, möglichst keine Lücken lassen.

FOTO: DJD

3. Damit bei plötzlichen Fahrt- oder Bremsmanövern das Gepäck nicht durchs Auto fliegen kann, Ladegutsicherungen wie Rollos und Netze nutzen und gegebenenfalls Spanngurte und Ösen einsetzen.

4. Freie Sicht für den Fahrer - wenn der Blick durch den Innenspiegel versperrt ist, müssen zumindest beide Außenspiegel richtig eingestellt sein.

5. An das beladene Fahrzeug gewöhnen - im bepackten Zustand hat es einen längeren Brems- und Überholweg sowie bei Nutzung eines Dachträgers einen höheren Schwerpunkt.


Frisches Motorenöl und ein neuer Filter vor Tourstart

Zur Urlaubszeit holen viele Fahrzeugbesitzer ihr Cabrio, Wohnmobil oder ihren Oldtimer aus der Garage

Vor der langen Ausfahrt oder dem Start in die Ferien sollten Besitzer ihr Gefährt sorgfältig durchchecken. Die Experten der Gütegemeinschaft der Motoreninstandsetzungsbetriebe e. V. (GMI) geben Tipps für die Vorbereitung des Motors.

Wer es bislang versäumt hat, sollte seinem Fahrzeug spätestens jetzt frisches Öl und neue Filter gönnen. Gerade bei Oldtimern ist es zum Schutz vor Korrosion wichtig, dass jedes Jahr ein Öl- und Filterwechsel durchgeführt wird. Additive, Kondenswasser und Schmutzpartikel greifen die Metalloberflächen an und können so schwerwiegende Motorschäden verursachen.

Auch veraltetes Benzin oder Diesel im Tank, in den Leitungen und der Einspritzpumpe kann durch Ablagerungen verunreinigt sein und Bauteile beschädigen.


Besser nur mit Schuhwerk

„Wer sich barfuß, mit Flipflops oder Pantoletten ans Steuer setzt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein", warnt Thomas Gut, Unfallanalytiker.

„Mit leichtem oder ganz ohne Schuhwerk kann der Fuß viel leichter vom Pedal rutschen als mit fester Sohle.“ Kann der Fahrer nicht die volle Bremsleistung aktivieren, verschenkt er wertvollen Bremsweg. Mit nackten Füßen oder Flipflops zu fahren ist zwar nicht ausdrücklich verboten, kommt es aber zum Unfall, muss der Fahrer, mit Verweis auf seine Sorgfaltspflicht, mit einem Bußgeld rechnen. Unter Umständen auch auf Fragen seiner Versicherung gefasst sein.

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