Zahnpflege ist Gesundheitsvorsorge

Parodontitis kann schwerwiegende Folgen für den ganzen Körper haben

Schätzungsweise zehn Millionen Menschen in Deutschland haben eine schwere chronische Parodontitis. Dabei handelt es sich nicht nur um eine lokale Zahnfl eischerkrankung, sondern sie kann sich im ganzen Körper auswirken. Denn neben langfristig drohendem Zahnverlust kann sie die Entstehung zahlreicher weiterer Krankheiten begünstigen: Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Osteoporose, Schlafapnoe, Alzheimer oder Frühgeburten bei Schwangeren werden im Zusammenhang mit einer chronischen Parodontitis seit Jahrzehnten in der Wissenschaft diskutiert.

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Entzündungen gar nicht erst entstehen lassen
Wichtigste Regel für die Prävention ist eine gewissenhafte Mundhygiene. Täglich mindestens zweimal sollte man die Zähne sorgfältig putzen. Eine medizinische Kamillenbüten-Zahncremes etwa mit Bestandteilen der Echten Kamille unterstützt dabei, Entzündungen im Mund vorzubeugen und die Gesundheit des Zahnfleisches nachhaltig zu fördern. Sie reduziert nachweislich auch die Tiefe von Zahnfleischtaschen, in denen die Bakterien siedeln, die Entzündungen auslösen können.

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Gewissenhaft reinigen,bewusst essen
Auch die Zahnzwischenräume spielen bei der Mundpfl ege eine sehr wichtige Rolle: Hier sammeln sich gerne Speisereste, in denen Bakterien siedeln und ebenfalls Entzündungen fördern können. Daher jeden Abend mit Zahnseide oder Interdentalbürste arbeiten. Eine große Rolle spielt zudem die Ernährung. Eine ausgewogene, zucker- und säurearme Kost schont den Zahnschmelz.

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Nicht zuletzt sollten regelmäßige Zahnarztbesuche selbstverständlich sein – mindestens zweimal pro Jahr, um professionelle Zahnreinigungen und Kontrollen durchführen zu lassen. Denn die frühzeitige Erkennung von Auff älligkeiten kann entscheidend sein. [ ] djd