Bennigsen verbindet seine alten Wurzeln geschickt mit einem lebendigem Vereinsleben, einem markanten Rittergut und guter Anbindung nach Hannover – ideal für Pendler und Ausflügler. Fünf Fakten über Bennigsen.
Urkundlich belegt ist Bennigsen um 980 als „Bennucheshusen“. In derselben Schenkungsurkunde wird das nahe Lüdersen erwähnt; beide lagen als getrennte Siedlungen am Südhang des Süllbergs. Die fruchtbaren Lössböden der Calenberger Lössbörde machten den Ackerbau ertragreich und prägen das Landschaftsbild bis heute.

Prägend ist das Rittergut Bennigsen: Seit 1311 urkundlich im Besitz der Familie von Bennigsen; auf noch ältere Wurzeln verweist eine im 10. Jahrhundert errichtete Wasserburg. Im Ortswappen steht der Armbrustspanner der Familie, darunter eine Zuckerrübe als Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs im 19. Jahrhundert. Heute hat sich das Gut zu einem wichtigen Kulturstandpunkt mit überregionaler Anziehungskraft entwickelt.
Bennigsen war ein Standort der Rübenzucker-Industrie: 1874 entstand hier eine Zuckerfabrik, mitinitiiert von Rudolf von Bennigsen und Fabrikant Johann Heinrich Hische, der sie zwei Jahrzehnte leitete. Die Fabrik lief fast 100 Jahre und schuf Saisonarbeit in Kampagnezeiten – ein Motor örtlicher Entwicklung, an den das Wappen des Orts bis heute erinnert.

Gut angebunden: Am Bahnhof Bennigsen hält die S-Bahn-Linie S5 (Hannover Flughafen–Paderborn). Zum Hannoveraner Hauptbahnhof fährt man in etwa 22 Minuten, meist im Halbstundentakt – ein Plus für Pendler und Ausflügler. Die Strecke folgt der historischen Verbindung Hannover–Altenbeken, die Bennigsen seit dem 19. Jahrhundert prägt.
Vereinsvielfalt: In Bennigsen prägen Vereine den Alltag – etwa der FC, der TV und der WSV im Sport. Auch die Feuerwehr ist aktiv – nicht nur als Helfer in der Not, sondern als wichtiger Pfeiler des Ortslebens. Der Musikverein unterhält bei vielen Aktionen und Auftritten.




